Was ist Neue Physik?

"Mathematik ist reine Formenlehre". Diese Formulierung wurde schon von Hermann Grassmann im Rahmen seiner "Ausdehnungslehre" von 1844 formuliert. Seine Ausführungen erwiesen sich schliesslich als "Grundlage einer neuen Wissenschaft" und zeigen uns heute, über die Berücksichtigung weiterer mathematischer=physikalischer Grenzen, den Weg zu einer "Neuen Physik" auf.

Schon damals wies Hermann Grassmann auf die entscheidenden Unterschiede zwischen Addition, Multiplikation oder Selbstmultiplikation hin. Ihre Relevanz liegt eben nicht nur im mathematischen Bereich, sondern insbesondere in physikalischen und chemischen Anwendungen.

Von zentraler Bedeutung erweist sich die physikalische Relevanz des Kommutativgesetzes. Nur dieses eine Gesetz bildet bis heute die mathematische Grundlage für physikalische Berechnungen. Mit der Neuen Physik schauen wir nun jedoch noch etwas tiefer in die verinnerlichten Prozesse hinein. So bietet es sich förmlich an, nun auch nach physikalisch/ chemischen Bedeutungen des Assoziativ- und Distributivgesetzes zu suchen.

Neue Physik verwendet beispielsweise die von Albert Einstein hergeleiteten Bedeutungen der Zahlen "-1" und "+1". Ähnlich bedeutsam verhält es sich mit der Zahl Null. Ihre chemische oder physikalische Bedeutung wird bis heute stark unterschätzt. Hinzu kommen die Bedeutungen des Goldenen Schnittes, der Eulerschen Identität und die der Kreiszahl Pi. Mit ihrem Verständnis offenbaren sich schnell die ersten wichtigen Zusammenhänge.

"Neue Physik, braucht eine neue Mathematik!" lautet eine der schon von vielen Expert/innen gesetzten Forderungen, welche sich nun auf der Basis von seit langem bekannten, aber bis heute höchst missverstandenen, hyperkomplexen Zahlensystemen manifestiert. Um ihren tatsächlichen Wert hinsichtlich der Formentstehung neu zu verstehen, werden die hyperkomplexen Zahlensysteme neu visualisiert und interpretiert.

Im Vordergrund der Betrachtungen stehen raum- und zeitbasierte imaginäre Einheiten, die sich je nach Anschauungsrichtung verändern. Vollständige Sichtweisen im Rahmen einer Neuen Physik erhalten wir nämlich nur, wenn wir sowohl von aussen nach innen, als auch von innen nach aussen schauen.

Als wichtigstes Element erweist sich die Neuinterpretation der Ganzheit. Worin ihr wissenschaftlicher Mehrwert besteht, mit welchen Zahlen und Grössenverhältnissen wir mathematisch darauf zugreifen, wie zeitbasierte und raumbasierte imaginäre Einheiten zum Schlüssel der Komplementarität werden (Kraft und Gegenkraft), oder welche elementare Bedeutung dem Nullteiler zukommt – all solche Elemente mutieren zu Schlüsselelementen der «Neuen Physik».

Als besonders problematisch erwies sich das Verständnis des Zahlensystems der Quanternionen. Über drei verschiedene Darstellungsweisen entsteht ein Verständnis vom Wesen der bislang unerklärbaren physikalischen Verschränkung. Doch es gibt noch sehr viel mehr ungelöster physikalischer Phänomene. Hierzu gehören auch die Begriffe der Dunklen Information, der Dunklen Energie oder der Dunklen Materie. Für deren Einordnung bedarf es ein noch tiefer liegendes, bzw. noch weiter verinnerlichtes Verständnis von den hyperkomplexen Oktonionen und Sedenionen, das sich bis hin zum Verständnis von rein imaginären Einheiten erstreckt. Werden die Erkenntnisse vom nahezu unendlich Kleinen auf unsere Vorstellungen im nahezu unendlich Grossen übertragen, so zeigt sich eine beeindruckende Übereinstimmung der universellen Entstehungs- und Wirkungsbereiche. Sie werden nunmehr zum Sinnbild einer lang gesuchten «Theory of Everything».

Spezialisten wissen, dass das heutige "Standardmodell der Elementarteilchen" bislang keine Erklärung dafür bietet, warum welche Teilchenarten die Grundbausteine der Bosonen und Fermionen bilden. Bis heute fehlt der theoretischen Physik die erforderliche Theorie. Die Informations-Energetiker liefern nun nicht nur die dafür erforderliche Mathematik, sondern sie zeigen auch erstmals auf, mit welchen Zahlenverhältnissen sich die "Energiewerte" der Elementarteilchen theoretisch begründen lassen. 

Wer weiterhin auf dem bisherigen Mathematikverständnis aufbaut, dem wird sich sowohl der physikalische, als auch der philosophische Ursprung der Formentstehung weiterhin verschliessen. Denn dass hiermit auch tiefgreifende Einflüsse auf unsere philosophischen Systeme gegeben sind, beeindruckt bereits eingeweihte Philosophen zu tiefst.

Abschliessend sein angemerkt, dass Hermann Grassmann seine Überlegungen zur "linearen Ausdehnungslehre" zuerst philosophisch (1844) und schliesslich viele Jahre später, dann auch rein mathematisch hergeleitet hat (1862). Erst letztere Ausführungen führten zur wissenschaftlichen Anerkennung, weshalb er bis heute als wegweisender "Begründer der Vektorrechnung" benannt wird. Seine naturwissenschaftlichen Vorstellungen von der Ausdehnung der Elemente gerieten jedoch leider in Vergessenheit. Nicht umsonst lehnte er nämlich den Begriff des Vektors stets ab. Folglich ist heutigen Physiker/innen auch die Analogie von Mathematik und reiner Formenlehre kaum mehr bekannt. Ein derartiges Mathematikverständnis erweist sich nun wieder als wissenschaftlich höchst relevant, - denn damals wie heute erbringt es uns abermals eine umfassende Erneuerung. Davon profitieren nicht nur die Naturwissenschaften, sondern eben auch die Geisteswissenschaften.

 

 

Der Autor ...

Sven Kuch, Dipl.-Ing. Verfahrenstechnik

geb. 1963 in Berlin
wohnhaft in Bern, CH

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